Welche Rechtsform wird Equicea haben?
Equicea wird als privatrechtliche Gesellschaft gegründet. Diese Rechtsform gewährleistet eine autonome, verantwortungsvolle und von den öffentlichen Körperschaften unabhängige Führung.
Wer ist Eigentümer des Areals und der Investitionen?
Die Stiftung der Halle des Marché-Concours national de chevaux bleibt Eigentümerin des Areals. Diese Konstellation sichert die langfristige Beständigkeit des Standorts und verhindert rechtlich einen Eigentümerwechsel – unabhängig von der finanziellen Situation der Betreiber.
Welche konkreten Ziele verfolgt Equicea?
Das Freibergerpferd, die einzige Schweizer Pferderasse, ist weit mehr als ein Symbol: Es verkörpert die Seele, das Können und den Stolz des Juras. Diese emblematische Rasse des helvetischen Kulturerbes gilt es zu erhalten und einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen.
Das Zentrum wird ein attraktiver Begegnungs- und Aufenthaltsort sein, der Aufenthalte, Austausch und wirtschaftliche Impulse für lokale Akteure fördert. Equicea versteht sich damit als Ort der Erinnerung, der Weitergabe und der Umweltbildung – im Dienst der Region und ihrer Bevölkerung.
Welche Auswirkungen wird Equicea auf die Franches-Montagnes haben?
Equicea wird das Schaufenster der Franches-Montagnes sein – einer Bergregion auf rund 1’000 Metern über Meer, bekannt für ihre weiten Weiden, ihre Wälder und ihren offenen Horizont. Diese einzigartige Landschaft hat ihren natürlichen und authentischen Charakter über die Zeit bewahrt.
Offen für sanften Tourismus und umweltverträgliche Mobilität bietet die Region ideale Voraussetzungen, Natur in einem entschleunigten Rhythmus zu erleben. Indem Equicea diese starke Identität sichtbar macht, trägt das Projekt dazu bei, die Franches-Montagnes als vorbildliche Destination zu positionieren, in der Natur, Kultur und Lebensqualität harmonisch zusammenfinden.
Ist das Projekt Equicea wirtschaftlich tragfähig?
Equicea ist auf eine nachhaltige Selbstfinanzierung ausgelegt. Eintrittsgelder, pädagogische Angebote, Veranstaltungen und Partnerschaften generieren wiederkehrende Einnahmen, welche die Betriebskosten decken. Die private Struktur und eine professionelle Führung sichern die finanzielle Stabilität und die langfristige Zukunft des Projekts.
Wird die Halle des Marché-Concours betroffen sein?
Die Halle ist im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung (ISOS) aufgeführt. Der Freizeitbereich wurde 2004 vollständig renoviert und ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Hingegen werden das Volumen und die Tragstruktur der Stallungen aufgewertet. Der Boden wird nivelliert und die Pferdeboxen werden an die aktuellen Vorgaben des Tierschutzes angepasst.
Welche Vorteile ergeben sich für die Nutzerorganisationen der Hallen des Marché-Concours?
Das Projekt Equicea wird das Areal der Halle des Marché-Concours deutlich aufwerten. Den Nutzern stehen künftig komfortablere, funktionalere und grössere Flächen zur Verfügung. In bestimmten Fällen gewinnt auch die Vermietung an Attraktivität, da das Projekt vollständig selbstfinanziert ist und viele Nutzer künftig nicht mehr auf kostenintensive Zeltlösungen angewiesen sind.
Wird der Standort Equicea Einfluss auf den Marché-Concours national de chevaux haben?
Am symbolträchtigen Standort des Marché-Concours von Saignelégier angesiedelt, verlängert und bereichert das Zentrum das Erbe der bedeutendsten Schweizer Veranstaltung rund um das Pferd. Durch die Aufwertung dieses historischen Ortes verleiht Equicea dem Pferd eine dauerhafte Präsenz über den jährlichen Anlass hinaus.
So entsteht ein nachhaltiger Mehrwert für den Standort und den Marché-Concours, der die Ausstrahlung einer über hundertjährigen Veranstaltung stärkt und ihre Verbindung zum Publikum das ganze Jahr über vertieft.
